Auszeiten. Mit Milchschaum obendrauf.

Oder: Eine weitere Episode aus dem Kapitel “Frauen kriegen irgendwann ohnehin, was sie wollen“.

(Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Senseo entstanden und somit ein werblicher Beitrag.)

 

Ich muss ein wenig ausholen, damit Ihr erkennt, was da Stück für Stück passiert ist, bevor hier (dann doch) eine zweite Kaffeemaschine bei uns Einzug hielt:

Als ich in grauen Vorzeiten noch in meiner Männer-WG lebte, gab es ausschließlich löslichen Kaffee, gekocht mit Wasser aus dem Wasserkocher. Drei Männer, die im Grunde nur zum Schlafen zu Hause waren. Und auch nur innerhalb der Arbeitswoche. In diverse Küchenutensilien wollte keiner von uns wirklich investieren; wir brauchten sie einfach nicht. Als meine Frau dann einzog und die Männer zwangsläufig aus, haben wir uns eine Kaffeemaschine zugelegt. Es war die erste Senseo, die es damals auf dem Markt gab, in dunkelblau. Das war die erste gemeinsame Investition, weil meine Frau schon damals viel Wert auf ein bisschen Gemütlichkeit gelegt hat. Darüber hinaus haben wir an diesem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest sowohl meine, als auch ihre Eltern mit je einer Senseo-Maschine beglückt. Die haben ihre sogar heute noch; diese Generation ist einfach ein wenig entschleunigter und trotzt gern mal den neusten technischen Errungenschaften. 😉

Wir wiederum haben uns ein paar Jahre später einen Vollautomaten gekauft und wieder ein paar Jahre darauf einen noch hochwertigeren.

Man wächst nunmal nicht nur an seinen Aufgaben sondern wohl auch an seinem Kaffeekonsum.

Meine Frau jedoch vermisste seitdem ihre Vielfalt beim Kaffee. Ich hab ihr „untersagt“, Kaffeebohnen mit Karamellgeschmack in den heiligen Vollautomaten zu schütten. „Das macht sie kaputt!“ hab ich ihr gesagt und ein störrisches „Is‘ ja gut!“ geerntet. Eine zusätzliche Maschine wegen Ihrer Leidenschaft für  beispielsweise Karamellgeschmack zu kaufen, empfand ich als Quatsch. Hier eine Küchenmaschine, da ein Waffeleisen, hier ein Kontaktgrill – irgendwann wird’s auch mal … nennen wir es unübersichtlich. Das hat sie ohne größere Diskussion auch eingesehen bzw. ließ sie mich in dem Glauben. Auch wenn die Designs neuerlicher Pad-Maschinen tatsächlich so aussehen, als wären sie direkt für unser Heim gemacht worden, das musste ich ehrlich einsehen.

Pastellfarbenes Wohnzimmer sucht pastellfarbene Kaffeemaschine.

Darauf hingewiesen, wie Senseo-Maschinen heute aussehen, hat sie mich schon hin und wieder, mit einem kleinen Blinkern in den Augen.

 

Aber weiter verfolgt hat sie ihr großes Ziel vom Zweitautomaten nicht so intensiv, als dass ich mich hätte breitschlagen lassen.

Und dann: hat sie von der Senseo-Anfrage Wind bekommen. Sie hat sich angepirscht und mir ins Ohr gesäuselt  „Schatziiiii, sie ruft nach mir… die mintfarbene Senseo! Sie möchte zu uns! Das ist ein Zeichen!“ und ich so:  „Hä? Wofür denn?“ und  sie dann sowas wie „Latte Macchiato mit Karamell-Geschmack, bitte bitte bitte!“ und ich so „Wo soll die denn noch hin? Wir haben doch gar keinen Platz dafür!“ und Sie daraufhin „Dohoch! Ich werde Platz dafür machen und Du wirst es toll finden, ich schwör‘!“

 

Tja … und da ist sie nun. In der Sonntagslese -, Besuchsempfangs-, Mittagsruh-, Zeitschriftenstöberecke meiner Frau. Die ungefähr so entstanden ist wie die Tatsache, dass wir jetzt eine extra Pad-Maschine für so ganz besonders tollen Kaffee haben. Und ja, ich geb’s zu – ich bin da jetzt auch öfter. Weil Kaffee mit Karamell-Geschmack schon ziemlich lecker ist. Und überhaupt ist die Ecke auf einmal irgendwie gemütlicher als vorher.

Die neuen Sorten Typ Latte Macchiato Classic und Typ Latte Macchiato Caramel haben wir direkt getestet und für mehr als gut befunden.

Toll fürs Auge, weil die Maschine es versteht, auf Knopfdruck perfekte Schichten aus Kaffeebohnen, Milchkomposition und feinem Schaum in Form eines Latte Macchiato aus den jeweils zwei neuartigen Pads zu produzieren.

 

Und auch geschmacklich bietet das Ganze die besten Voraussetzungen für eine gelungene Auszeit zwischendurch, sei sie auch noch so kurz. Aber für einen Becher leckeren Latte Macchiato sollte wohl immer Zeit sein bzw. muss man sich eben die dann auch mal nehmen. Bei uns nennt sich das ganze Ritual „Ausruhen“. Wenn das Kommando kommt, wird das wilde Toben beendet und es wird gemütlich. Und zwar ganz bewusst. Ein Buch, was zu Basteln oder auch mal eine Sendung im Kinderfernsehen. In diesen Momenten kommt die ganze Familie für eine halbe oder gar eine Stunde ein wenig runter. Und ab jetzt sehr gern mit einem Becher Lieblingskaffee für die Eltern.

Für die Jungs haben wir auch schonmal nur ein Pad eingelegt und damit Milchschaum produziert, den sie dann sehr enthusiastisch ausgelöffelt haben. Sicher nicht im eigentlichen Sinne des Herstellers, aber ich denke, dieser wird es nicht schlimm finden. 😉

Und manchmal muss man sich eben auch zu seiner Auszeit zwingen 😉

4 Kommentare zu “Auszeiten. Mit Milchschaum obendrauf.

  1. Oh, was sehen meine verliebten Augen da.. ich möchte auch mal die Auszeit lecker genießen. Sie passt auch wunderbar in meinen Wintergarten. Meine persönliche Rückzugsräumlichkeit. Den genieße ich auch gern mit meiner Familie.

  2. Meine erste richtige Cafemaschine war auch eine Schreibmaschine und ich war mega zufrieden.Um ehrlich zu sein,würde ich zu gern auch wieder eine haben wollen und kann Deine Frau mega gut verstehen.Platz findet man doch in der kleinsten Küche:)

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