Flugreise mit Kindern – drei Tage Luxus auf Mallorca

Dieser Artikel behandelt die Einladung auf eine Pressereise in das St. Regis Mardavall Mallorca Resort und dessen Kooperation mit der Bekleidungsfirma Vilebrequin. Und somit auch unsere erste Flugreise mit beiden Kindern.

 

Dieses Jahr war bis jetzt irgendwie anstrengend. Immer wieder kranke Kinder, Stress auf der Arbeit, Termine hier, Termine da. Und dann ploppt da so eine E-Mail auf, die zu keinem besseren Zeitpunkt hätte kommen können. Sie durchbrach den ganzen Stress und machte auf der anderen Seite gleich neuen. Weil, hallo? So kurzfristig? das Jahr ist doch faktisch bereits bis zum 31. Dezember durchgetaktet. Geht nicht! Quatsch, MUSS gehen! Also: Termin finden! Irgendwie muss da was freizuschaufeln sein.

Wir wurden eingeladen, in das zu Marriott International gehörende The St. Regis Mardavall Mallorca Resort.

Mallorca! Wir lieben Mallorca! Unsere erste große Reise mit Kleinkind führte uns 2014 letztmalig dorthin, es wurde also wirklich wieder mal Zeit.

Gemeinsam mit dem sehr hochwertigen französischen Bademoden-Label Vilebrequin präsentiert eben dieses Hotel erstmals eine exklusive Herren- und Kinder-Badehosenkollektion, für den stylishen Partnerlook-Auftritt von Vater und Sohn beim gemeinsamen Badeurlaub.

 

Ich hatte bereits im letzten Jahr erstmalig von der Existenz dieser Badehosen erfahren, als ich eine diesbezügliche Anfrage bekam. Von daher war ich nicht allzu überrascht davon, zu sehen, dass die Hollywood-Prominenz sich gern damit in der Sonne aalt und auch nicht von den Preisen. JA, das Label stellt schon ziemlich hochpreisige Sachen her, das muss man schon sagen. Und passt demzufolge auch sehr gut zu den St. Regis Hotels & Resorts. Häuser mit fünf Sternen und nem Plus dazu. ABER: auch sowas sollte völlig legitim sein. Manchmal braucht es eben auch ein bisschen Glitter im Leben. ODER: wie mir eine liebe Followerin auch schon unter dem entsprechenden Instagram-Posting kommentierte: „ Es ist doch jedem seine Sache, wofür er sein Geld ausgibt“. Alles gesagt.

Nach einigem Hin und Her konnten wir einen Termin finden und freuten uns unfassbar auf diese, wenn auch mit drei Tagen recht kurze, Reise Anfang Mai.

Wenngleich man sich natürlich (und wohl immer) einen Kopf macht. Kind Nummer 2 ist beispielsweise noch niemals geflogen. Was, wenn er dauerschreit und sie uns einfach irgendwo da oben entnervt aussetzen? Die Reise von Kind Nummer 1 liegt auch bereits vier Jahre zurück. Er war damals eineinhalb Jahre alt! Mittlerweile ist er ein „ganz anderer“ Mensch.

Und immerhin hat man eine Autofahrt zum Flughafen, den Flug, Transfer und das Ganze wieder zurück vor sich. Und immer auch die Befürchtung im Kopf, dass die Kinder oder man selbst krank werden könnte. Was wäre eigentlich in diesem Falle? Wir haben nicht mal nachgefragt, sondern haben vertraut und gehofft. Und hey, wir blieben tatsächlich allesamt gesund und es konnte losgehen. Die Flugzeiten waren wirklich ziemlich günstig gelegt. Wir mussten nicht allzu früh raus und tuckerten gemütlich nach Berlin, frühstückten im Flughafen-Restaurant und dann ging es Richtung Flugzeug. Und zwar nicht durch den Boarding-Schlauch, wo man lang läuft und plötzlich in einem Flugzeug steht. Neeeiiin, wir gingen so richtig über das Rollfeld, auf das Flugzeug zu und über die Treppen rein. Für die Jungs wohl bereits jetzt schon das Highlight des Urlaubs.

 

Der Flug war völligst entspannt. Die Jungs schauten genauso konzentriert, wie fasziniert auf diese wunderschöne Planetenoberfläche. Gut zweieinhalb Stunden später blies uns auch schon die Luft Palmas um die Nase.

Ich finde ja, Palma hat einen ganz eigenen, typischen Geruch. Irgendwas mit Salzluft und Pinien.

Es fühlte sich so fantastisch an, wie ankommen. Nummer 1 fragte irgendwann, warum denn „in Mallorca“ keine Bäume wachsen. Ich sagte ihm, dass die Palmen sowas wie die eigentlichen Bäume Mallorcas seien. Ich hoffe, er hat das bis zur Einschulung wieder vergessen …

Am Flughafen wurden wir von einem Van des Hotels abgeholt und nach einer Viertelstunde standen wir auch schon vor dessen Tor. Wie schön das aussah! Wie eine typische Finca. OK, eine ziemlich große Finca. Beim Empfang fühlte man sich schon ein bisschen wie ein kleiner Staatsgast.

Die Hotel-Maschinerie ratterte professionell los und umsorgte uns. Zurückblickend kann ich sagen, dass sie es verstand, irgendwie immer „da“ zu sein, ohne jedoch in irgendeiner Form aufdringlich zu wirken. Ohne too much rüberzukommen. Beispielsweise bin ich eher so ein Typ, der seine Koffer auch mal allein aufs Zimmer bringen kann, ohne mir einen abzubrechen. Aber jeglicher Ballast wurde uns auf eine Weise abgenommen, bei der sich jegliche Gegenwehr irgendwie falsch angefühlt hätte. Auch dieser individuell abgestimmte Butler-Service vermittelte lediglich das Gefühl, dass hier jemand seine Arbeit wirklich gern macht, sodass man sich völlig auf sich und seine Auszeit konzentrieren konnte.

Wir bezogen ein 80m² großes Familienzimmer mit eigenem Balkon und viel Platz, auch zum Spielzeug Ausbreiten für die Kids.

Für unsere Jungs jetzt noch nicht so relevant, wohl aber auch möglicherweise für das eine oder andere Elternteil  war die Spielekonsole am 40-Zoll-TV. Die bereitgestellte Kapsel-Kaffeemaschine haben wir direkt angeschmissen, für eine kurze Ankunfts-Auszeit. Im geräumigen Marmor- und Natursteinbad gab es eine Badewanne sowie eine separate Regendusche, Toilette und Bidet.

Platzmäßig ist das Ganze ausgelegt für zwei Erwachsene mit einem großen Doppelbett sowie Schlafsofas für zwei Kinder bis 12 Jahre. Der begehbare Kleiderschrank ist ohne Zweifel ein Highlight, auch, weil dadurch mehr Platz im eigentlichen Zimmer bleibt. Wer je mit zwei Kindern gereist ist, weiß um eben diesen (Platz-)Vorteil.

Quelle: Vilebrequin

Auf dem Bett lagen nett drapiert drei Kartons von Vilebrequin. Darin waren sie nun: unsere ganz eigenen Badehosen aus der Herren- und Kinder-Badehosenkollektion. Das Design mit Red Snappers auf hellblauem Hintergrund gibt’s exklusiv in den Hotels bzw. den Webseiten der weltweiten St. Regis Hotels & Resorts.

Das Motiv hat übrigens eine ziemlich interessante Geschichte:

Inspirieren ließ sich Vilebrequin nämlich von dem wohl bekanntesten St.-Regis-Wahrzeichen, dem Red-Snapper-Cocktail. Dieser entstand im Jahre 1934, als St.-Regis-Barkeeper Fernand Petiot in der King Cole Bar des Flaggschiff-Hauses der Marke den ersten Bloody Mary servierte. Da ihm der Name zu ordinär für seine Gäste erschien, wurde kurzerhand aus „Bloody Mary“ „Red Snapper“. Als einer der beliebtesten Drinks weltweit symbolisiert der Red Snapper bis heute die Tradition der St. Regis Hotels & Resorts.

Die Badehosen zogen wir direkt an und begaben uns erstmal auf eine kurze Erkundungstour durch das Hotel und eine umso längere zum Meer, das direkt vor den Toren des Hotels liegt.

 

Die nächsten zwei Tage waren gekennzeichnet von Erholung pur! Und da eine Pressereise die Möglichkeit eröffnet, gegebenenfalls auch negative Dinge anzusprechen, hielt ich auch sehr genau nach diesen Ausschau. Suchte das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Und ganz ehrlich: ich fand es nicht! Wir hatten im Vorfeld schon einige Bedenken, das gebe ich ehrlich zu. Fünf Sterne + und dann mit Kindern. Die ja nunmal nicht immer nur diszipliniert sind. Die auch mal laut sind. Aber es störte einfach niemanden. Weder Gäste, die in vielen Fällen selbst mit Kindern anreisten, noch die Beschäftigten. Ein weiterer Punkt, der uns leichte Sorgen machte: das Essen. Kinderessen im Sterne-Restaurant? Natürlich! All diese Bedenken lösten sich rasch in Luft auf.

Die Kinder bevorzugten jedoch Nudeln 🙂

 

Wir verbrachten die Tage mit Meer, mit Pool, mit Spa, mit ganz viel Familie. Mit ganz viel entspannter Familie.

Fünf Sterne + gibt’s von uns für diesen Aufenthalt; verbunden mit einem großen Dankeschön, für eine ganz wundervolle, leider viel zu kurze, aber somit sicher umso intensivere Zeit.

Und die Badehosen werden uns wohl jedes Mal hieran erinnern. OK, meine wohl länger, als die der Kinder. Weil mitwachsen tun sie, trotz des ziemlich exklusiven Preises, dann leider doch nicht. 😉

 

 

 

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