Mit dem Auto in die Tropen – Ausflug ins Tropical Islands Resort

Wir haben schon immer mal damit geliebäugelt, ins Tropical Islands Resort zu fahren. Freunde haben gesagt: „Ihr müsst das unbedingt gesehen haben“. Freunde ohne Kinder waren das. Und Freunde mit großen Kindern. WIR wollten mit unseren KLEINEN Kindern hin. Und am ersten September-Wochenende war es dann soweit. Das war ein Wochenende, an dem der Jahrhundertsommer mal ein wenig Luft holte. Er hatte die Pausetaste gedrückt und auf 18 bis 22 Grad heruntergefahren. Dementsprechend waren wir gekleidet, als wir losfuhren. Drei Koffer und zahlreiche andere Klamottenaufbewahrungsbehältnisse hatten wir dabei. Viel zu viel. Also alles wie immer. Alles gut.

Wir wussten, dass wir in den Tropical Islands Sommerkleidung tragen sollten.

Also theoretisch wussten wir das. So richtig vorstellen konnten wir es uns im Vorfeld nicht. Selbst Turnschuhe sollten sich später nämlich als viel zu warm herausstellen. Es war einfach traumhaft, als wären wir in einem anderen Land.
Angereist sind wir am Freitagnachmittag.

Die eigentlich knapp zweistündige Fahrt hatte sich staubedingt leider um mehr als eine Stunde verlängert. Aber die Jungs waren entspannt, weil wir sie in der Kita noch den Mittagsschlaf der Gerechten schlafen ließen. Längere Reisen erleichtern wir ihnen durch die Möglichkeit, unabhängig voneinander einen jeweils altersgerechten Film schauen zu können. Mit ein paar Snacks ließen sie sich immer mal wieder ein bisschen zusätzlich verwöhnen. Den großen Hunger wollten wir uns nämlich für das Abendessen im Tropical Garden aufsparen. Dieses Restaurant befindet sich mitten in der Tropenwelt und wird von den Betreibern selbst als das Juwel unter den Restaurants bezeichnet. Und das ist es wirklich …

Wunderbare gehobene Küche lädt zu leckeren Experimenten ein.

Für die Kinder, die ja eher nicht so experimentierfreudig sind, bekommt man natürlich auch einfache Nudeln.
Zum Abendessen hatten wir uns viel zu warm angezogen, ungefähr so, wie man sich eben abends in einem Restaurant kleidet. Dauerhaft 28 Grad Temperatur und warmes Essen dazu sind schon gewöhnungsbedürftig, wenn man gerade eben aus 18 Grad Außentemperatur kommt. Wir haben uns nach dem Essen also nach nichts mehr gesehnt, als eine Runde Planschen zu gehen.

Und das fühlt sich verrückt an. Am Abend. Gegen 20 Uhr. Mit zwei kleinen Jungs! Vor allem aber fühlt es sich nach Urlaub an. Und das an einem Freitag, an dem ich, wie sonst üblich, den Tag in der Arbeit verbracht hatte. Du kommst an, beziehst Deinen Schlafplatz und springst bei tropischen Temperaturen in die Fluten. Wir waren sofort im Erholmodus. Und zwar alle vier.

Unsere Unterkunft war eines der komfortablen Mobile Homes auf dem angrenzenden Campingplatz.

Diese sind mit vier Betten, verteilt auf zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmern und einem Wohnzimmer mit Küche und Essplatz für vier Personen sehr praktisch und gleichzeitig sehr sehr gemütlich eingerichtet. Auf der zugehörigen Terrasse stehen weiterhin Sitzmöbel und ein hochwertiger Grill. Aber wir könnten uns dort jede Art der Übernachtung vorstellen. Meine Frau hat sich ganz sehnsüchtig die Luxus- und die Lodgezelte angesehen. Ein bisschen Abenteuer darf es ruhig auch sein. Das machen wir dann ganz sicher beim nächsten Besuch.

Den Samstag und den Sonntag haben wir komplett im Resort verbracht.

Wir haben am Samstag auch schon dort gefrühstückt und die Zeit bis zum Mittagessen dafür verwendet, alles anzuschauen und auszuprobieren. Die Kinder haben entschieden, wenn wir irgendwo länger verweilen wollten. Es gibt einen riesigen Pool, der als Bällebad dient. Das größte seiner Art, was wir je gesehen haben. Unzählige Runden wollten die Jungs in Miniautos um den großen Kletterbereich fahren. Und dann wollten sie natürlich auch den Sandstrand sehen und dort spielen.

Mittagessen gibt’s in verschiedenen Restaurants. Und vom Snack bis zum Dessert nach einer vollwertigen Mahlzeit ist alles wählbar. Getränke und Naschereien kann man sich an verschiedenen Stellen holen und direkt mit zum Liegeplatz nehmen, eben ganz wie im Strandurlaub.

Unserer war bevorzugt in der Nähe der Lagune.

Dort ist das Wasser ein bisschen wärmer und die Jungs mochten die Wasserspiele und den Strudel. Eine unvergessliche Attraktion ist die Ballonfahrt gewesen. Kinder ab einem Meter dürfen mit rein in den Ballon. Wir wurden nach oben gelassen und von einem Mitarbeiter des Tropical Island über die gesamte Landschaft gezogen. Es ist überwältigend, wieviel man aus dieser Perspektive entdecken kann, das man von unten nicht so schnell sieht. Den Tipi-Platz z. B., der für Übernachtungen in der Halle dient oder das Sonnendeck an der Südsee, die Wasserrutsche, in die man ja von unten nicht hineinschauen kann.

Eine tolle Idee, wie wir fanden. Danach haben wir noch den Amazonasbereich durchwandert und die Tiere bewundert, die man dort entdecken kann. Wir waren den herrlich exotischen Schmetterlingen ganz nah; die Kinder sind aus dem Staunen kaum herausgekommen.

Alles in allem war das ein herrlich gemütlicher, warmer und entspannter Kurzurlaub.

Es fühlt sich verrückt an, zwei Stunden von zu Hause entfernt (oder eben auch mal drei) im tropischen Klima zu landen.

Aber man kann sich sofort herrlich darauf einlassen und den Alltag vergessen. Ebenso die Tatsache, dass man sich in einer ehemaligen Luftschiffgarage befindet. Die man jedoch so dermaßen schnell ausblendet.

Die über 100 Meter hohe Halle macht die Illusion von der Urlaubswelt nahezu perfekt. 

Wir fahren bald wieder hin. Würden aber jedem empfehlen, sofern möglich, einen Besuch außerhalb der Ferien oder vielleicht sogar unter der Woche zu planen, wenn man es etwas „ruhiger“ mag. Am Sonntag war es nämlich schon gut gefüllt in den Schwimmbereichen. Aber darüber hinaus hat man auch an vollen Tagen seine Freiräume. Aber die Liegeflächen an den Pools sind dann auch mal rar.


Vielen Dank an dieser Stelle an das Tropical Islands für die Einladung zu dieser Pressereise. Die Unterkunft sowie der Eintritt wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung kann man jedoch nicht kaufen und das wollte man auch nicht. Insofern ist dies eine ganz objektive und ehrliche Betrachtung unseres kleinen feinen Ausfluges. Wir haben uns auch darüber gefreut, anlässlich dieser Reise Menschen kennenzulernen, die hinter den Blogs Johnnys Papa Blog oder Superpapas stehen.

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